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Yoga Frühjahr- und Sommersemester 2012 der Yogaschule Waldkirch/Freiburg

 

Laufende Yogakurse

Das Frühjahr- und Sommersemester 2012 beginnt in der Woche ab dem 12. März

Kursorte: Freiburg, Waldkirch und Elzach.
Wenden Sie sich für Einzelheiten bitte direkt an uns.

Kursleitung: Tanja Sailer

Kursinhalte: Klassische Hatha Yogapraxis (Körper- Atem- und Entspannungsübungen, Konzentrationsschulung und Meditation) und Vermittlung von Hintergrundwissen

Die fortlaufenden Yogakurse finden jeweils einmal wöchentlich in Freiburg, Waldkirch und Elzach statt. In Gruppen bis maximal 16 Personen haben Sie hier die Möglichkeit einen Einstieg ins Yoga zu finden und ihre Kenntnisse kontinuierlich zu vertiefen. Unter qualifizierter Anleitung werden Sie in diesen Übungsstunden behutsam und individuell beim Praktizieren klassischer Hatha Yoga-Methoden begleitet (Tiefenentspannung, Körper- und Atemübungen, Konzentrationsschulung und Meditation).

Darüber hinaus erfahren Sie in Gesprächen und kleinen, einleitenden Vorträgen etwas über die Hintergründe und Prinzipien des Yoga, sodass Sie das Gelernte sicher und selbstständig in ihren Alltag integrieren können.

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Yoga Intensiv in Waldkirch

Diese Weiterbildungsseminare sind für diejenigen, die über solide Yogagrundkenntnisse verfügen und einen entsprechenden Rahmen suchen, um ihre Erfahrungen und ihr Verständnis zu vertiefen. Neben speziellen Wochenenden für fortgeschrittene Yogaübende und ausgebildete YogaleherInnen bieten sich hierfür vor allem die einmal monatlich stattfindenden und aufeinander aufbauenden Yoga-Intensivabende an (siehe Termine). Wie in den fortlaufenden Kursen gibt es auch hier in jedem Semester einen Themenschwerpunkt, den wir gemeinsam in Theorie und Praxis erarbeiten.

Allgemeine Inhalte

Meditation / Fortgeschrittene Yogapraxis / Gemeinsames Lesen und Diskutieren klassischer Yogatexte / Erfahrungsaustausch

Ein Mal im Monat freitags 19.00 - 22.00

Thema: Meridianyoga

Kursleitung: Tanja Sailer
Kursort: IYP Waldkirch

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Yoga für Schwangere

Mutter zu werden ist ein großes Abenteuer im Leben einer Frau.

Yoga kann für Sie in dieser aufregenden Zeit ein hilfreicher Wegbegleiter sein. Eine gute Praxis gibt ihnen Raum sich ganz auf sich und ihr Baby einzulassen sowie den körperlichen und emotionalen Veränderungen nachzuspüren. Yoga kräftigt und entspannt Sie gleichermaßen. Es hilft ihnen sich ganzheitlich auf die Geburt und diesen neuen Lebensabschnitt vorzubereiten.

Kursleitung:
Lisa Crone
Diplom Tanzpädagogin und Bühnentänzerin
In Ausbildung zur Yogalehrerin IYP und BDY
Mutter von zwei Töchtern

Kursbegin: 19. Januar 2012

E i n s t i e g    j e d e r z e i t    m ö g l i c h

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Yoga Wochenende in Waldkirch

Indische Göttinnen und die spirituelle weibliche Kraft in uns

am 12. - 13.Mai 2012

Die Verehrung von Göttinnen spielt in der religiösen Tradition des Hinduismus und der Praxis des Yoga eine große Rolle. Ihre Darstellungen in Kunst und Mythologie stehen im Mittelpunkt unserer Betrachtung. Das Seminar baut eine Brücke vom Mythos indischer Göttinnen hin zu deren psychologisch-spirituellen Bedeutung für ihr Leben. Sie erhalten wertvolle Impulse zur Ganzwerdung unter Einbeziehung und Entwicklung weiblicher Aspekte.

Kursleitung:
Renate Gottmann, M.A.
Indologin, Kunsthistorikerin, Südasienwissenschaftlerin, Montessori-Heilpädagogin

Dr. med. Armin Gottmann
Facharzt für Neurologie, Psychiatrie, Psychoanalyse, Yogalehrer BDY und CYP (Kaivalyadhama)

Kurstermin: Sa. 12. - 13. Mai 2012

Kurszeiten:
Sa. 08.30 -13.30 / 15.00-18.30 / 19.30 - 21.00
So. 08.30 - 11.00 / 12.00 - 14.30

Kursort:
Fabrik Sonntag, Haus 3
79183 Waldkirch

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Yoga Tag in Waldkirch

Yoga des Kochens - Die Kunst des Zusammenfügens am 16. Juni 2012 in Waldkirch [mit neuen Rezepten]

Vegetarische Küche & Hatha Yoga

Vielfältige Zutaten, Ideen und Impulse kommen beim Kochen zusammen und bringen etwas hervor, das uns nährt. Riechend, tastend und schmeckend öffnen wir uns dem Reichtum des Lebens in seiner Vielschichtigkeit und Verwobenheit. Dieser Tag lädt Sie dazu ein, Yoga in den Alltag zu integrieren.

Nach einer morgendlichen Yogapraxis bereiten wir gemeinsam ein vegetarisches Menü zu. Dabei wenden wir verschiedene Konzepte des Yoga in dieser Alltagssituation an.

Inhalte:
Vegetarisch kochen lernen
Kochen als sinnliches Erlebnis,
Kochen aus der Stille
Kochend Harmonie herstellen
Bewusstheit im Alltag

Kursleitung: Osman Yoncaova

Kurszeiten: 09.00 - ca. 15.00 Uhr

Kursort:
Fabrik Sonntag, Haus 3
79183 Waldkirch

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Yoga Tag in Heilbronn

Fortbildung für Yogalehrende am Sa.14.Juli 2012

Thema: Asanas teilnehmerorientiert und kompetent vermittelt!
Kursleitung: Tanja Sailer

Info und Anmeldung: VHS - HN Tel. 07131 - 99 65 27

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Yogareise nach Bali [Indonesien]

Einmal gelebt wie die Götter - und mehr bedarf es nicht (Rilke)

vom 26. Mai - 09. Juni 2012

Inhalte

Kursleitung: Tanja Sailer

Ubud – Kulturelles Zentrum in traumhafter Lage
Ob Malerei, Textilkunst oder Schnitzerei, die handwerklichen Künste Balis finden Sie in den lebhaften Gassen Ubuds – eine Augenweide und erste Belastungsprobe für den Koffer. Sie wandern durch Gärten, erfahren aus erster Hand etwas über die balinesischen Heilkräuter und radeln gemütlich die Hänge des Mount Batur hinab, durch pittoreske Dörfer und vorbei an versteckten Tempeln.

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Yogalehrerausbildung - Vorstellstunden

IYP-Seminare im Rahmen der Yogalehrausbildung IYP und BDY

TeilnehmerInnen anderer vom Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland (BDY) anerkannten Yogaschulen (externe VSST) und Gäste sind zu den IYP Vorstellstundenseminaren herzlich willkommen.

Das fundierte und lebendige Vermitteln des Yoga kann gelernt werden. Einen kleinen Schritt dazu stellen die sogenannten Vorstellstunden dar. Diese sind ein Qualitätsmerkmal und integrativer Bestandteil aller vom Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. (BDY) anerkannten Yogalehrausbildungen. Lehrproben zu verschiedenen Methoden des Yoga werden darin von TeilnehmerInnen der vierjährigen Ausbildung sorgfältig vorbereitet und am Vorstellstundentag gemeinsam in der Gruppe praktiziert. In der sich anschließenden Moderation werden die Stunden in ihrer fachlichen, didaktisch-methodischen und persönlichen Qualität reflektiert.

Diese Vorstellstundenseminare sind eine wunderbare Gelegenheit für alle Yoga- interessierten unterschiedliche Yogatraditionen und Lehrstile kennenzulernen und am lebendigen Prozess des "Yogalehren-Lernens" aktiv teilzunehmen.

Vorstellstundenwochenenden

28. - 29. Januar 2012
21. - 22. April 2012
29. - 30. September 2012
27. - 28. Oktober 2012

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Yoga Einzelunterricht

Mit dem Erlernen und Vertiefen konkreter klassischer Yogamethoden und in persönlichen Gesprächen werden Ihre Bedürfnisse gezielt aufgegriffen. Bei Bedarf wird gemeinsam ein Übungsprogramm entwickelt, das als Leitfaden für die eigene Praxis zu Hause dient. Empfehlungen für eine konstitutionsgerechte Ernährung, Anregungen zu Stress-management, gesunder Tagesroutine und leichten Reinigungsübungen runden ein auf Sie abgestimmtes Übungsprogramm ab und begleiten Sie dabei, den vielfältigen Herausforderungen des Lebens mit Klarheit, Flexibilität und Leichtigkeit zu begegnen.

Infos und Anmeldung im IYP-Büro
bei Heide Sailer: 07131 - 4 33 16

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Yoga

Yoga zählt zu den großen philosophischen Systemen Indiens, den sechs Darsanas ("darsana" von der Sanskritwurzel "drs" abgeleitet, bedeutet sehen, schauen). Als praxisorientierte Philosophie lädt Yoga den Menschen dazu ein, seine existentielle Situation zu erkennen und das Leben aus dieser Dimension heraus zu gestalten und zu genießen. Eine systematisch aufgebaute, ganzheitliche Yogapraxis weist dabei den Weg. Klassische Körper - Atem- und Geistesübungen inspirieren gleichsam zur Integration aller Aspekte unseres Daseins, zu innerem Wachstum und einer liebevoll - achtsamen Begegnung mit sich selbst und der Umwelt.Sie schaffen eine Atmosphäre geistiger Ruhe und Klarheit, die es ermöglicht, in die Tiefe des Seins hineinzuschauen.

Die Wurzeln

Die Wurzeln des Yoga reichen mit ihren Spuren bis weit in die Frühzeit der indische Geschichte hinein. Unter den, ab ca. 1800 v. Chr. nach Nordwest-indien eingewanderten arischen Volksstämmen entwickelte es sich im Laufe der Zeit zu einem der sechs orthodoxen, philosophischen Systeme Indiens. Von seinem Selbstverständnis ist Yoga damit ein Erkenntnisweg. Es geht darum, "dukha" (das Leid) und "Avidya" (die Unwissenheit) als letzte Ursache des Leides durch persönliche, unmittelbare Einsicht zu überwinden. Um dies zu ermöglichen, bietet Yoga dem / der Suchenden verschiedene Methoden an und verweist damit auf die zwei Aspekte dessen, was "Yoga" genannt wird:

1. Yoga, ein Übungsweg (bezieht sich auf die umfassenden Methoden)
2. Yoga, ein Zustand (des ruhenden in sich Verweilens und höchste Einsicht)

Das Konzept

"Yoga" von der Sanskritwurzel "yuj" abgeleitet, bedeutet zusammenfügen, verbinden, vereinen. In diesem Sinne entwickelte sich ein ganzheitlicher, integrativer Übungsweg, der den Menschen dazu einlädt, seine Kräfte, Fähigkeiten und Möglichkeiten zu erkennen, auszuschöpfen und mitein-ander in Einklang zu bringen. Ein Zustand der inneren und äußeren Gesundheit, der Ruhe und Gelassen-heit wird angestrebt - ein Zustand, der eine tiefe Begegnung mit sich selbst ermöglicht. Der schrittweise, integrative Prozess des Yoga, welcher die Überwindung des persönlichen Leides durch eine Weitung der Bewusstseinsgrenzen in eine kosmische Bezogenheit hinein ansteuert, vollzieht sich in drei Stufen :

1. Zunehmende Integration durch Erwerb und Pflege psychologischer Grundhaltungen
2. Integration durch Bewusstwerdung und Umgestaltung des Körpers
3. Integration durch Bewusstseinsintensivierung und Erweiterung

Yoga Darsana

In 196 knappen Merkversen formulierte der Autor Patanjali (ca. 300 v. Chr. - 300 n. Chr.) das Yogasutra, welches als klassische Yogaphilosophie zu den 6 großen philosophischen Systemen Indiens gezählt wird. Es finden sich darin keine detaillierten Beschreibungen von Yogamethoden, sondern Überlegungen und Prinzipien, welche diesen Methoden zu Grunde liegen. Als Definition des Yoga heißt es in Sutra 1,2 : "yogas citta vrtti nirodhah", was soviel bedeutet wie : "Yoga ist das zur Ruhe kommen der Denkbewegung". Denn dann, so Sutra 1,3 ruht der Sehende in seiner wahren Wesenheit. Mittels des achtfachen Pfades wird auf systematische Art und Weise ein ganzheitlicher Übungsweg aufgezeigt, um in einer Atmosphäre stillen Gegenwärtigseins Selbsterkenntnis zu erlangen. Dieser baut sich von den äußeren zu den inneren Gliedern auf und ist so zu verstehen, dass die einzelnen Methoden sich gegenseitig bedingen, befruchten und ineinander greifen.

Yogawege

Yoga ist der Zustand geistiger Sammlung und Klarheit, in dem die Strömungen der Gedanken und Gefühle ruhen, das Herz von tiefem Frieden erfüllt ist und der Mensch sich seiner ihm innewohnenden, zeitlosen Natur bewusst wird. Alle Wege, die sich im Laufe der langen Geschichte des Yoga herausgebildet haben, führen die Praktizierenden zu dieser Erfahrung hin. Mit ihren unter-schiedlichen praktischen Schwerpunkten verhält es sich dabei wie mit verschiedenen Pfaden, die zum selben Gipfel ziehen. Jeder Weg erscheint anders und ist doch Teil desselben Berges. Jede Ansicht des Berges erscheint aus verschiedenen Richtungen anders, obwohl es immer derselbe Berg ist. Und erreicht man den Gipfel, so ist es immer derselbe Gipfel, von welcher Seite man auch immer den Aufstieg genommen hat. Folgende, sich gegenseitig ergänzende, traditionelle Yogawege laden den Menschen dazu ein, die Methoden zu praktizieren, die seiner Persönlichkeit und seinen Lebensumständen entsprechen: Jnana Yoga, Raja Yoga, Karma Yoga, Bhakti Yoga und Hatha Yoga.

Methoden

"Wie eine Person zuerst das Alphabet lernt und dann die Shastras (Lehrbücher) lernen kann, genauso gewinnt man, indem man die Yogatechniken meistert, Kenntnis von der höchsten Wirklichkeit"Gheranda Samhita 1, 5
Die Popularität des Yoga beruht auf der Wirksamkeit seiner Methoden.Diese sind ihrem Ansatz nach ganzheitlich. Gleichsam werden mittels differenzierter Kategorien von Übungen Körper, Atem , Intellekt und Gefühl, ja sogar die Ernährung und allgemeine Lebensweise berücksichtigt. Alle Aspekte unseres Menschseins fließen, je nach Tradition in unterschiedlicher Gewichtung, in eine systematisch aufgebaute Yogapraxis mit ein und eröffnen die Integration aller Fähigkeiten und Möglichkeiten, die das Leben bietet. Folgende Methoden des klassischen Yogaweges Patanjalis und der Hatha Yogatradition helfen Ihnen, die Einladung des Yoga zu körperlichem Wohlempfinden, seelischer Ausgeglichenheit und geistiger Achtsamkeit anzunehmen.

Yamas / Nyamas

"Innere Werte als Richtlinien für die Yogapraxis und den Alltag"
Die Yamas und Niyamas bilden als 1. und 2. Glied die Basis des achtfachen Yogaweges Patanjalis. Mit ihren 10 Richtlinien für die Yogapraxis und den Alltag widmen sie sich der inneren Haltung, die unserem Denken und Tun zugrunde liegt. Dabei handelt es sich nicht um Ge- oder Verbote im moralischen Sinne, sondern um die Pflege von Qualitäten, die das Einfühlungsvermögen und die Achtsamkeit fördern und damit eine Atmosphäre schaffen, in welcher die anderen Methoden des Yoga wirken können. An ihnen orientiert, schafft sich der / die Übende die Voraussetzung eines charakterfesten, stabilen Ichs, das in eine lebendige Begegnung und Auseinandersetzung mit der Welt treten kann und in innerer Ruhe und Selbstverantwortung gefahrlos bereichert und in seinen Grenzen relativiert werden kann.

Yoga Nidra

"Viele Menschen glauben, dass sie sich entspannen, wenn sie in einem bequemen Sessel zusammensacken, mit einer Tasse Kaffee, einem Drink und einer Zigarette Zeitung lesen oder den Fernseher einschalten. Rein wissenschaftlich ist das nicht als Entspannung zu definieren, sondern nur als Ablenkung der Sinne. Wirkliche Entspan-nung geht weit darüber hinaus." Swami Satyananda Saraswati
Yoga Nidra ist eine kraftvolle Methode, die lehrt, sich bewusst zu entspannen. Von Swami Satyananda Sarasvati entwickelt, führt Yoga Nidra auf systema-tische Art und Weise dazu, physische, emotionale und mentale Verspannun-gen zu lösen. In Ruhelage, bei gleichzeitiger innerer Wachheit und aktiver Visualisation wird ein Zustand tiefer physiologischer Ruhe erzeugt. Regenerative Mechanismen werden aktiviert, die stressbedingten Störungen positiv entgegenwirken und mit ihrem erholsamen und erfrischenden Charakter zur Quelle von Lebens-freude, Kreativität und Einsicht werden .

Kriya

"Wenn durch Übung der verschiedenen Glieder des Yoga die Schlacken beseitigt sind, steigert sich die Leuchtkraft der Erkenntnis bis zur Unterscheidung" Patanjali 2,28
In der Hatha Yogatradition werden in verschiedenen Schriften sechs Reinigungsmethoden (Kriyas oder Satkriyas) vorgestellt. Diese sechs Methoden heißen: "Dhauti, Basti, Neti, Trataka, Nauli, Kapala Bhati". Sie umfassen die differenzierte Reinigung und Vitalisierung des gesamten Verdauungstraktes und der Sinnesorgane, die zum Teil mechanisch, zum Teil mittels intelligent angewandter Körper- und Atemübungen herbeigeführt wird. Gezielt eingesetzt sind die Satkriyas von hohem hygienischen und therapeutischen Wert für die Gesundwerdung und Gesunderhaltung des Körpers. Sie reinigen, kräftigen und beleben den Körper und schaffen damit eine ideale Ausgangsbasis für emotionale Stabilität und geistige Klarheit.

Asana

Klassische Yogahaltungen zur Entwicklung von physischer Stabilität, Körperbewusstsein und Achtsamkeit
Der Begriff "Asana" kommt von der Sanskrit Verbform "as", was "sitzen, sich befinden, verharren", bedeutet. Asanas bezeichnen einerseits die meditativen Sitzhaltungen selbst, andererseits ein breites Spektrum an Übungen , die frei von Bewertung und Leistungsanspruch mit Achtsamkeit und liebevollem Einfühlungsvermögen praktiziert werden. Die Asanapraxis lebt vom zielgerichteten Krafteinsatz und der Entspannung in der Anspannung (Dissoziation der Muskulatur). Wer so in den Haltungen verweilt, optimiert die Regeneration der Organe, stimuliert das Nervensystem, tonisiert die Muskulatur und bekommt einen Vorgeschmack auf das Gefühl der Weite, welche die Meditation prägt. Neben der Stärkung und Gesunderhaltung des Körpers geht es darum, Intimität mit sich selbst zu erleben, Zusammenhänge zu erkennen, neue Verhaltensweisen einzuüben und die Achtsamkeit zu schulen.

Mudra

Übungen zur Harmonisierung psychischer Energie
In der Regel wird Mudra mit Siegel oder Zeichen übersetzt. Etymologisch verwandt mit dem Sanskritwort "mud" , was soviel wie glücklich sein bedeutet, verweist ein Mudra auf das, was Glück und Freude bringt. Im Kontext der Hatha Yogatradition umfasst die Kategorie der Mudras bestimmte festgelegte Gesten der Hände und des Blickes, Fixierungen der Zunge und komplexe Techniken, die eine Verbindung aus Körperhaltung, Atemübung und Konzentrationsschulung beinhalten. Aufgrund ihrer potenzierten Wirksamkeit nehmen Mudras in allen klassischen Texten einen hohen Stellenwert ein.

Regelmäßig praktiziert verhelfen sie dazu :
-Krankheiten zu beseitigen und vorzubeugen
-Innere Stabilität durch die Harmonisierung psychischer Energie zu erlangen
-Schlafende Lebensenergien zu aktivieren und zu lenken

Pranayama

"better breathing means better life" B.K.S Iyengar
Pranayama ist eine einzigartige, den Weg des Yoga charakterisierende Methode. Seit Jahrtausenden haben sich die Inder mit dem Atem beschäftigt und die Zusammenhänge von Atemmuster, Gefühlswelt und Geist untersucht. Auf der Basis profunder medizinischer Kenntnisse und philosophischer Überlegungen entwickelten sie verschiedene Atemübungen, mittels denen es gelingt, positiv auf die Gesundheit, das Lebensgefühl und die geistige Verfassung einzuwirken. Diese Übungen lassen sich unter dem Begriff "Pranayama" zusammenfassen. Zumeist wird bei ihrer Ausführung der Atem modifiziert, rhythmisiert und in den Atempausen angehalten. Es handelt sich dabei um fortgeschrittene Übungsweisen, die der behutsamen und erfahrenen persönlichen Anleitung bedürfen. Das Ziel von Pranayama ist es, eine Atmosphäre der wachsamen inneren Sammlung als ideale Ausgangsbasis für Meditation und Einsicht zu fördern.

Samyama

"Yoga ist der Zustand, in dem die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe kommen. Dann ruht der Sehende in seiner wahren Wesensidentität" (Patanjali Yogasutren 1.2 / 1,3) Samyama umfasst die drei inneren Glieder des Yoga: Dharana , Dhyana , Samadhi, welche bei uns unter dem einen Begriff der Meditation bekannt sind. Dharana und Dhyana beziehen sich dabei auf einen Prozess zunehmender Sammlung, in welchem die Bewegungen des Geistes (citta vrttis) auf ein Objekt gebündelt werden. Solange die Konzentration noch zwischen Ablenkung und Konzentrationsobjekt hin und herpendelt, spricht man von Dharana; gelingt hingegen eine reglos, einsgerichtete, wache Wahrnehmung, in welcher eine Annäherung zwischen Seher und Gesehenem stattfindet, so ist die Rede von Dhyana. Der Zustand, in dem Seher und Gesehenes ihre abgrenzende Individualität hinter sich lassen, und sich das Ichbewusstsein des Sehers aus der Bindung an seine bisher geglaubte Identität löst, heißt Samadhi. In der lichten Stille unbewohnter Achtsamkeit entsteht die Schau des Unbegrenzten, welche Yoga oder Erleuchtung genannt wird.

Yoga Unterricht

Im Rahmen eines umfassenden und zielgerichteten Unterrichtsangebots lade ich Sie dazu ein, an der zeitlosen Weisheit des Yoga teilzuhaben. Vor dem Hintergrund klassischer Yogatexte lernen Sie die traditionellen Methoden des Yoga kennen und diese im Licht des modernen westlichen Alltags und ihrer persönlichen Bedürfnisse sinnvoll anzuwenden.

Yoga Fortbildungen

"tivra samveganam asannah" Patanjali Yogasutra 1,21

Fortbildungsseminare sind für diejenigen, die über solide Yogagrund-kenntnisse verfügen und einen entsprechenden Rahmen suchen, um ihre Erfahrungen und ihr Verständnis zu vertiefen. Neben speziellen Wochenenden für Fortgeschrittene bieten sich hierfür vor allem die einmal monatlich stattfindenden und aufeinander aufbauenden Yoga-Intensivabende an (siehe Termine). Wie in den fortlaufenden Kursen gibt es auch hier in jedem Semester einen Themenschwerpunkt, den wir gemeinsam in Theorie und Praxis erarbeiten.

Allgemeine Inhalte:
Meditation / Fortgeschrittene Yogapraxis / Gemeinsames Lesen und Diskutieren klassischer Yogatexte / ErfahrungsaustauschAktuelles Semesterthema: Siehe "Termine"

Fortlaufende Yoga Kurse

"sa tu dirgha kala nairantaryasatkarasevito drdhabhumih" Patnajali 1, 14
Die fortlaufenden Kurse finden jeweils einmal wöchentlich in Freiburg, Waldkirch und Elzach statt. In Kleingruppen bis maximal 14 Personen haben Sie hier die Möglichkeit einen Einstieg ins Yoga zu finden und ihre Kenntnisse kontinuierlich zu vertiefen. Unter qualifizierter Anleitung werden Sie in diesen Übungsstunden behutsam und individuell beim Praktizieren klassischer Hatha Yoga-methoden begleitet (Tiefenentspannung, Körper - und Atemübungen, Konzentrationsschulung, Meditation). Darüber hinaus erfahren Sie in Gesprächen und kleinen, einleitenden Vorträgen etwas über die Hintergründe und Prinzipien des Yoga, sodass Sie das Gelernte sicher und selbstständig in ihren Alltag integrieren können.

Yoga Einzelunterricht

Die Lebensweise, das Umfeld, Körper - Atem- und Geistesstruktur unterscheiden sich von Mensch zu Mensch. Im Einzelunterricht wird vor diesem individuellen Hintergrund das ganzheitliche Potential des Yoga optimal genutzt. Mit dem Erlernen und Vertiefen konkreter klassischer Yogamethoden und / oder philosophischen Gesprächen werden persönliche Bedürfnisse gezielt aufgegriffen. Bei Bedarf wird gemeinsam ein Übungsprogramm entwickelt, das als Leitfaden für die eigene Praxis zu Hause dient. Empfehlungen für eine konstitutionsgerechte Ernährung, Anregungen zu Entspannungs - und Stressmanagement, gesunder Tagesroutine und leichten Reinigungsübungen runden das auf Sie abgestimmte Übungsprogramm ab und begleiten Sie dabei, den vielfältigen Anforderungen des Lebens mit Klarheit, Flexibilität und Leichtigkeit zu begegnen.

Yoga Seminare

In jedem Semester laden ein - und mehrtägige Seminare Sie dazu ein, sich intensiv mit bestimmten Themen aus dem Bereich des Yoga und Ayurveda zu beschäftigen. Gezielt wird an diesen Tagen auf das jeweilige Seminarthema eingegangen, sodass Sie sich in Theorie und Praxis ein umfassendes und anwendbares Wissen erwerben. Aktuelle Seminare : Siehe "Termine"

Yoga Tradition

"asato ma sat gamaya - tamaso ma yjotir gamaya mrtyor ma amrtam gamaya "

Traditionell wird Yoga wie alle indischen Wissenschaften und Künste nur im persönlichen Kontakt vom Meister (guru) zum Schüler weitergegeben. Der Meister gleicht dabei einem Wegweiser, der Kraft seiner Erfahrung und Liebe von der Dunkelheit zum Licht begleitet. Er ist derjenige, der uns unaufhörlich auf uns selbst zurückweist, auf jene lichte Stille hin, in welcher der Meister in uns auf uns wartet. Ich selbst hatte das Glück meinem Lehrer Swami Ramagyadas mit 19 Jahren in Indien begegnet zu sein und von ihm in seinem letzten Lebensabschnitt auf meinem Yogaweg begleitet zu werden. Leopoldo Chariarse ermöglichte es mir daraufhin, diesen Weg im Westen fortzusetzen und ihn bis heute zu vertiefen. In der Tradition ihrer Meister (Deorahababa bzw. Jean Klein) ließen Swami Ramagyadas und Leopoldo Chariarse mich an der zeitlosen Weisheit des Yoga teilhaben.

Swami Ramagyadas

Bereits in seiner frühen Jugend verließ Swami Ramagyadas einem inneren Ruf folgend sein gesellschaftlich angesehenes Elternhaus und schloss sich einer Gruppe Wandermönche an. Sein Weg führte ihn zu Deoraha Baba, von welchem er in die Theorie und Praxis des Hatha und Raja Yoga eingeweiht wurde. Über 30 Jahre lebte und lernte er an der Seite seines Meisters. Exzellent ausgebildet und reich an persönlichen Erfahrungen bereiste er auf diese Lehrzeit hin in traditioneller Art und Weise mehrere Jahre lang ganz Indien. Als Aufenthaltsorte bevorzugte Swami Ramagyadas seiner Liebe zur Natur und Tierwelt entsprechend bis ins hohe Alter die wilden, unzugänglichen Regionen des Himalaya und Gujerat. Mit Kraft, Humor und würdevoller Schönheit ausgestattet, genoss er sein unkonventionelles Höhlenleben und machte diejenigen, die ihn kennenlernten neugierig auf ein stilles, in seinen Augen liegendes leuchtendes Geheimnis.

Deoraha Baba

Deoraha Baba stammte, wie sein Name verrät, aus Deoria in Uttar Pradesh, Indien. An (und manchesmal auch in) den heiligen Flussläufen der Ganga und Jamuna lebte er in engem Kontakt mit seinen direkten Schülern auf einem bescheidenen Pfahlbau aus Holz und Stroh. Sein legendäres Alter wurde, nachdem er in den 90er Jahren während eines Kumbha Melas willentlich seinen Körper verließ auf 150 - 200 Jahre geschätzt. So wusste Radhakrishnan, der einstige Vize - Präsident Indiens (1880 - bis 1975), auf Deoraha Baba hin befragt zu berichten, dass er diesen bereits als Kind mit seinem Großvater besuchte und er schon damals ein uralter Mann gewesen sei. Obwohl Deoraha Baba weder mit Wundern noch sonstigen spektakulären Aktionen von sich reden machte, wurde er im gesamten nordindischen Bereich als "Lebend -Erleuchteter " (Jivan Mukta) verehrt. Tausende von Pilgern und Pilgerinnen besuchten den wegen seiner besänftigenden und ins Leben Vertrauen schenkenden Art berühmten Deoraha Baba jährlich. Alle zeitgenössischen Heiligen Indiens kannten und schätzten ihn.

"Indische Heilige - Portraits " von Jenner Zimmermann, 1986 Paul List Verlag, München

Leopoldo Chariarse

Identidad
Quando comprendas que detras de mis ojos no hay nadie
que en el fondo de mi boca no hay nadie
que debajo de mi piel no habita nadie
aunque me arranques los ojos - no veras
aunque te hundas en mi boca - no encontraras
aunque me desuelles vivo - no sentiras
a nadie sino a ti Leopoldo Chariarse

Leopoldo Chariarse ist Yogalehrer, Anthropologe, Musikwissenschaftler, Musiker und Lyriker. Er leitet seit 1984 das renommierte Yoga Aus - und Fortbildungsinstitut, die Gesellschaft für Geisteswissenschaftliche Fortbildung e.V. (GGF), in Düsseldorf. In seiner internationalen Seminar- und Vorlesungstätigkeit gelingt es dem gebürtigen Peruaner mit profundem Wissen östliche und westliche Weisheitstraditionen miteinander zu verbinden. Poetisch und humorvoll rührt er an der Schönheit und Tiefe des Lebens und ermutigt seine Zuhörer/innen, sich für das Wohlergehen der Erde und all ihrer Wesen zu engagieren.

Jean Klein

"Wenn der Sehende sich der Tatsache bewusst wird, dass das, was er sieht , weder such noch findbar ist, so reift er für die Ein-Sicht, dass er selbst das Gesuchte ist." Jean Klein

Jean Klein , Arzt, Musikwissenschaftler und Musiker verbrachte viele Jahre in Indien, fand dort seinen Lehrer und wurde von ihm in die traditionelle indische Weisheit des Advaita Vedanta und die ayurvedische Medizin eingeweiht. Dem Auftrag des Meisters folgend, führte er diese große, an den Weisen Ramana Maharshi anknüpfende Tradition in Europa und den USA fort. In Form von philosophischen Dialogen und einer meditativ - kraftvollen Yogapraxis begünstigte er in seinen Schülern und Schülerinnen jene lichte Stille und momentane "Ein-Sicht" in das, was wir sind, schon immer waren und immer sein werden.

Yoga Literatur

Das Studium inspirierter Schriften hat im Yoga - Darsana seinen eigenen Platz. Unter dem Begriff "Svadhyaya" wird der / dem Yogaübenden die intellektuelle und kontemplative Beschäftigung mit einsichtsfördernder Literatur ans Herz gelegt. Traditionell wurden wichtige Lehrtexte sowohl im Yoga, als auch im Ayurveda wie Juwelen gehütet und nur im engsten, wortwörtlich esoterischen Kreis weitergegeben. Das Auswendig lernen und gemeinsame Diskutieren diente der Verinnerlichung theoretischer Grundlagen und ermöglichte deren wortgetreue Überlieferung von Generation zu Generation. Als Orientierungshilfe stehen uns so heute noch etliche authentische Yoga - und Ayurveda Originaltexte zur Verfügung. Gemeinsam mit einer Fülle an guten, modernen Fachbüchern laden diese dazu ein, die eigene Praxis im Licht eines umfassenden Verstehens zu vertiefen.

Indische Geisteswelt

Mit fundierten Werken ermöglichen es etliche Autoren und Autorinnen aus dem Bereich Indologie, Ethnologie und Anthrolopogie , mit der indischen Geisteswelt vertraut zu werden. Die namhaftesten unter ihnen sind:

H.Zimmer, H.v.Glasenapp, Jan Gonda, Mircea Eliade, E.Frauwallner,
W.D. O´Flaherthy, H.v. Stietencron und Joseph Campbell

Sehr lesenswert sind: "Philosophie und Religion Indiens" von H.Zimmer, Suhrkamp 1988
"Mythologie des Ostens" von Joseph Campbell, dtv, 1962

Als Ergänzung zu dieser eher wissenschaftlichen Lektüre lohnt es sich, den "gelebten Geist Indiens" anhand von Dialogen und Lebensgeschichten indischer Weiser kennen zu lernen. Besonders hervorzuheben sind die Werke von / über: Ramana Maharshi, Shri Anandamayi Ma , Yogananda und Krishnamurti.

Yoga Originaltexte

Um ein klares und tiefgehendes Verständnis vom Konzept des Yoga und dessen Methoden zu erlangen, empfiehlt es sich, folgende Originaltexte zu lesen: Patanjali Yoga Sutras, Gheranda Samhita, Hatha Yoga Pradipika, Upanisaden, BhagavadgitaDiese Texte sind stilistisch knapp und inhaltlich dicht formuliert. Sie bedürfen zum Verstehen einer genauen Übersetzung und eines Kommentars. Gelehrte aus aller Welt haben solche Kommentare verfasst und die Originale vor dem Hintergrund ihrer eigenen Tradition interpretiert. Es ist interessant, mehrere dieser Kommentare zu ein und demselben Text zu lesen. Eine wissenschaftliche, kritische Ausgabe mit Sanskritoriginaltext der wortgetreuen Übersetzung und einer angefügten Interpretation sollte dabei als Orientierungshilfe nicht fehlen. Besonders hervorzuheben sind die Veröffentlichungen des Kaivalyadhama Instituts, Lonavla, Indien.

Tanja Sailer

Meine erste Begegnung mit Yoga liegt nunmehr 16 Jahre zurück. Von Swami Ramagyadas wurde ich damals in den Bergen von Mt. Abu (Rajasthan / Indien) in die grundlegenden Techniken und den philo-sophischen Hintergrund des Raja und Hatha Yoga eingeweiht. Aus dieser ersten Begegnung wurde ein Weg, der mein Leben bis heute in ungeahnter Weise bereichert und erfüllt. Wiederholt reiste ich nach Indien; vertiefte und erweiterte meine Kenntnisse mit entsprechenden Studien (Indologie / Philosophie), Aus- und Fortbildungen. Seit 1992 bin ich als freiberufliche Dozentin für Yoga, Ayurveda und indische Philosophie in privaten und öffentlichen Institutionen tätig. Mit Freude gebe ich mein Wissen weiter, auf dass die bewährten Metho-den des Yoga und Ayurveda auch für meine Schüler und Schülerinnen zur Quelle von Gesundheit, Lebensfreude, Kraft und Einsicht werden.